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tritec pro Redaktion, 23.02.2022

Der Begriff der Work-Life-Balance ist mittlerweile wahrscheinlich so gut wie ausgestorben. Zum einen, definiert jeder diesen Begriff selbst, zum anderen hat uns die Corona-Pandemie gezeigt, dass etwas, was „normal“ sein sollte, eigentlich keine spezielle Bezeichnung benötigt.

Aktuell und Dank unserer belgischen Nachbarn wieder ein präsentes und sehr umstrittenes Thema: die Einführung der vier-Tage-Woche für mehr Freizeit und Erholung.
Gerade die jüngere Generation oder aber auch Menschen mit einem akademischen Hintergrund priorisieren dieses Arbeitsmodell. Was in den skandinavischen Ländern schon zur Normalität gehört, soll auch nach Deutschland kommen.
Aber ist es wirklich so traumhaft, wie es klingt? Drei Tage Zeit für Entspannung, Familie und Hobbys?

Wer kein Problem damit hat, seine Arbeit auf vier Tage zu verteilen und damit wohl möglich zehn statt acht Stunden im Büro verbringt und wer zudem weniger Urlaubstage hat, für den könnte dieses Modell wohl das Wahre sein. Doch gibt es vielleicht Alternativen, die das Arbeiten zeitgemäß widerspiegeln, Freiheiten versprechen und bei denen man genug Zeit für die Familie hat?

Das Zauberwort an dieser Stelle: Hybrides Arbeiten! Das Ganze gekoppelt mit flexiblen Arbeitszeiten sollte die meisten von uns ansprechen. Hybrides Arbeiten beinhaltet, nicht mehr nur im Büro sein zu müssen, sondern auch außerhalb dessen arbeiten zu können. Das Kind in den Kindergarten bringen, mittags abholen und abends nochmal zwei Stunden an den Rechner? Am Tag eines privaten Termins aus dem Homeoffice starten und danach einfach weiterarbeiten? Kein Problem!

Also ist Work-Life-Balance vielleicht nicht der Grund eine vier-Tage-Woche einzufordern, sondern eher der Wunsch, seine Arbeit den Lebensumständen anzupassen, wenn das Ergebnis stimmt.

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